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Von Paula Schlagbauer

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Totenüberlebung UA

von Jona Spreter

Der Tod kommt eben, wenn der Tod vorbei ist.

Ludovika und Stawrogin sind tot. Sie liegen aufgebahrt in einer Totenstube.  Haben sie sich totgeschlagen, erwürgt, sind sie vergangen aneinander?

Wo beginnt sie, die Peripherie des Krieges? Sind eine Million Euro genug für jemandes Liebe? Warum sind wir so dumm und können wieder und wieder kein Ende finden?

Ein Chor; eine laute Vielstimmigkeit, die auszieht, um Antworten zu finden und zurückkehrt, ohne schlauer geworden zu sein. Denn es ist nicht das ständige Fragen, sondern das Nachdenken, das  Kopfschmerzen verursacht.

Presse:

"Im Niemandsland zwischen Tod und Liebe" - Carl Hegemann

„Verdächtig viele Inszenierungsideen“ - Süddeutsche Zeitung

„Schlagbauer inszeniert ein absurdes Spiel mit herrlich stumpfsinnigen Figuren, die in ihrer Realität trotzdem an existentielle Fragen stoßen.“ – m945

Mit: Vinzenz Sommer, Arthur Becker, Paula Aschmann, Marlon Bienert, Charlotte Hovenbitzer, Max Kyrein,

Hannes Schöneberger

Text: Jona Spreter

Musik: Giovanni Raabe

Dramaturgie: Nida Bulgun

Regie: Paula Schlagbauer

Bühne: Isi Heigl

Kostüm: Amelie Unhoch

Mentorat: Carl Hegemann

Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule. Gefördert durch die Richard Stury Stiftung. Aufführungsrechte Felix-Bloch Erben.

Die Troerinnen / Das Ende des Krieges

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Was muß ich vergessen?
Was darf ich nicht vergessen?
Worüber weinen? Wen beklagen?
Darf ich schreien – worüber? Worüber muss ich schweigen?

Worüber weinen?  Wen beklagen?

Zusammen mit Schauspielstudierenden soll anhand der Tragödie von Euripides ein Chor gefunden
werden. Was ist überhaupt ein Chorkörper? Wo hört er auf wo fängt er an? Bedeutet ein Chor
Sicherheit oder doch das Gegenteil? Der Chor war schon vor dem Protagonisten im Theater, aus ihm
entstand das Theater ohne ihn gäbe es kein Theater. Heute brauchen wir ihn nicht mehr so sehr oder
eben doch? Wir überprüfen unser Chorverständnis.
Es treten auf Helena als aus dem Chor ausgestoßene oder freiwillig austretende und der Chor der
trojanischen Frauen die nur noch für kurze Zeit als Chor-Einheit existieren können.

Mit: Marlon Bienert, Annika Neugart, Cornelius Kiene, Lea Reihl, Maryna Adamenko

Musik: Giovanni Raabe

Kostüm: Amelie Unhoch

Regie und Bühne: Paula Schlagbauer

Metzger in Masken

von Anton Artibilov

Die Welt ist in Ordnung, der Himmel ist weiß-blau, der Leberkas schmeckt. Und dann sowas. Drogen- und Prostitutionsskandal im Herzen von München. Ausgerechnet dort, wo es weh tut, in den eigenen Reihen. Sittenverfall außerhalb der Oktoberfestzeit. Ein Metzgermeister schlägt über die Stränge und lässt sich erwischen.

 

Benny: Jemand ist sagen wir mal Metzger. Den ganzen Tag hat er totes Fleisch um     sich. Und jetzt geht dieser jemand sagen wir mal ins Bordell. Sagen wir mal er geht zur Prostituierten. Da kauft er sich lebendes Fleisch, verstehe Sie?

 

“Metzger in Masken” ist kein Dokumentartheaterabend, vielmehr ein Trauerspiel, das fragt, wer der Metzger hinter der Maske sein könnte.

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Mit: Marlon Bienert, Luc Schneider, Vinzenz Karl Sommer, Arina Toni

Musik: Martin Lickleder & Claudia Kaiser

Dramaturgie: Marina Erler

Regie & Bühne: Paula Schlagbauer

Kostüm: Lea Jansen

Fotos: Judith Buss

Presse:

Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule in Kooperation mit dem Volkstheater München und den Kammerspielen München. Gefördert durch die Richard Stury Stiftung, Streitfeldapartments, d’Schwuhplattler und kom-design .

„Ist es da anständig und angemessen, den Fall nun noch einmal in dieser Form aufzurollen?“

-Münchner Abendzeitung

 

„Sie jagen mit viel Komik und wenig Mitleid durch die von Schlagbauer gekonnt flott aneinander geschnittenen Szenen, die in ihrer Überzeichnung an politisches Kabarett erinnern.“ - Süddeutsche Zeitung

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Tote Hamster in Miami

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“Nach 66 Tagen Wiederholung wird etwas zur Gewohnheit. Wir werden versuchen, 66 Tage lang nichts zur Gewohnheit werden zu lassen. Wir nennen es eine Reise oder einen Kampf, wir nennen es…“

Haben sie schon einmal einen Hamster getötet? Waren sie schon mal gezwungen einen Hamster zu töten? Wahrscheinlich nicht. Aber könnten Sie? Könnten Sie zusehen? Wo fängt man an wegzusehen und gleichgültig zu werden. Und wie ist das, wenn man sich entscheidet, dass eben nichts egal sondern eben super wichtig ist?

Mit: Arina Toni, Anna K. Schiela

Musik: Leo Köppen Henrik Baumgarten

Text: Veronika Artibilova

Regie: Marina Erler 

Co-Regie: Leo Köppen

Ausstattung: Paula Schlagbauer

Eine Grizzly und Leo Production

Presse:

Siehe: Radio Blau

Siehe: Kreuzer

00:00 / 09:55

MATSCH λάσπη

Ein musikalisches Wandertheater in einfacher Sprache.

Ganz zart ging es los – es waren ja nur ein paar winzige Tröpfchen! Die Stellen auf der Haut wurden erst etwas feucht, dann komplett nass. Handtücher, Papierstreifen, Ventilatoren durchweicht. Und jetzt sitzt du da und hast Angst, vielleicht überhaupt nie mehr jemals zu trocknen.

Ein Stück, das sich ausgehend von alltäglichen und unalltäglichen Ausnahmesituationen mit dem Klarkommen, dem Aushalten,

dem unendlichen Matschig werden beschäftigt.

Unterstützt vom Goethe Institut und der Richard-Stury Stiftung

Premiere 20.10.2022 Münchner Kammerspiele

Gastspiel 11.2.2023 h.ug Athen

Mit: Frida Lang

Songtexte: Jona Stoll

Komposition: Henrik Baumgarten

Regie: Paula Schlagbauer, Marina Erler

Presse:

Trailer

Chickenfilet  mit Rosé

Erzähl mir eine Geschichte. Oder nein sing mir ein Lied.
Von zweien die auszogen.
Von zweien die sich auszogen
von einer die ausgezogen wurde.
Schlaf ein.

Textauszug:

: Chicken Filet mit Rosé. Auf einem Plastikstuhl im fünften Stock. Wir sind zu dritt, aber seine Schwester schläft nebenan mit ihrem kleinen Sohn. Was? Die Sonne geht auf und ich gehe ins Bad, ich muss Duschen, wir müssen gleich los, raus aus der Stadt zurück an die Costa. Costa Brava. Es gibt eine Badewanne, wir können uns alles nehmen, das ist nett. Ich nehme ein mint grünes Handtuch und steige in die Wanne, der Duschkopf tropft, Wasser tropft auf meine Schultern, ich klebe, weg damit in den Abfluss. Weg damit.

: der Rucksack ist schwer, das Wasser ist alle, besser so. Wir mussten noch lang bahn fahren. Bis die bahn immer leerer wird und wir aussteigen können ist es spät und dunkel. Und kalt, ich hab nur noch ein sauberes kleid, das rote mit den Spaghettiträgern, da sieht man meine Oberschenkel, ich liebe das Kleid, es riecht salzig. Meine Haut ist warm, im Winter atmest du aus und die Luft aus deinen Lungen wird zu wölkchen. Ich drücke mit meinem Zeigefinger auf meinen Brustkorb, die haut pellt sich ein bisschen, mein Finger macht weiße Flecken. Ich spür das, ohne hinzugucken. Wir stehen neben dem Metro Eingang aber außer uns ist niemand da. Hier gibt es kein Hotel. Das ist ein Abenteuer. Ich schäle mich langsam unter einer Straßenlaterne irgendwo am Stadtrand zwischen Sozialbauten. Mit siebzehn ist das cool. Ich bin müde. Es ist auch anstrengend.

Mit: Anna Zentgraf, Leo Köppen, Lisa Nossek, Maurice Maria Erdtmann, Klara Günther,

Michel Müller

Sound & Bühne: Daniela Koch

Text: Paula Schlagbauer

Regie: Marina Erler und Leo Köppen

Presse:

Siehe: Leo Köppen

Farn Farn Away

Kannst du etwas sehen hinter dem Horizont?

von Sokola//Spreter

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MAURA und ICH haben einen Auftrag erhalten: Im letzten Waldstück der Erde hat ein Mann namens Arne versucht, den Pflanzen das Sprechen beizubringen. Dann ist er verschwunden. Auf der Suche nach Arne treffen MAURA und ICH auf den CHOR DER FARNE, der alles sagt und alles verschweigt, und auf BOT, der eine wunderschöne Stimme hat und mehr sein will, als eine künstliche Intelligenz – aber was soll das sein? Was ist der Wald, wer vermag ihn zu durchschauen? 

Mit: Laura Eichten, Liv Stapelfeldt, Ferdinand Keller, Veronika Artibilova, Anton Artibilov, Sean Grimm, Yazan Melhem, Nancy Pinczower

Regie: Pablo Lawall

Bühne/Kostüm: Paula Schlagbauer

Dramaturgie: Leonie Jenning

Musik: Ilona Perger

Sound: Leoni Voegelin

Video: Danosch Maghsudi

Kamera und Schnitt: Raica Wackes und Morena Miceli

Presse:

Trailer

Mitschnitt

Das Leben ist ein Fischkonzert

Interaktives Zoomtheater für alle ab 4

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Ein glitschiges Becken voller wunschgewaltiger Überraschungen: DAS LEBEN IST EIN FISCHKONZERT handelt vom Ausbruch aus der Komfort-Zone, vom Wünsche wünschen und einer flippigen Truppe Fische, die sich überschwänglich auf die neu entdeckte Welt außerhalb ihres Aquariums stürzt.

Mit: Billie Enders, Anton Artibilov,

Daniel Lindner, Jona Stoll, Marlene

Regie: Marina Erler 

Bühne und Kostüm: Paula Schlagbauer 

Text: Jona Stoll Büttner 

Musik: Franz Blumstock 

Werkstattmacherin: Chiara Stohrer

Trailer

Presse:

Siehe: Lofft

Mitschnitt

Das schlechteste Theaterfestival

Auszug aus Manifest: 

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„Was ist das Verhältnis von „gut“ und „schlecht“? „Gut“ strebt man an, „schlecht“

vermeidet man. In der Kunst ist das nicht ganz so einfach. Die Kategorien von „gut“

und „schlecht“ sind subjektiv, „Kunsthandwerk“ kann nur bedingt Abhilfe schaffen

und ob und wie man „gut“ sein will, ist nicht leicht zu entscheiden. 

Statt also das „Schlechte“ in der Theaterpraxis zu vermeiden und allenfalls mal

ironisch zu bedienen, wollen wir in diesem Projekt, ganz bewusst, zielgerichtet

und so konsequent wie möglich, die Vorzeichen unserer Arbeit umdrehen und das

Schlechte absichtlich herbeiführen. Was passiert denn, wenn man versucht etwas

wirklich Schlechtes zu erschaffen? Um eine möglichst umfassende Auseinandersetzung mit der Frage zu ermöglichen, haben wir uns dazu entschieden, verschiedene Teams zu kreieren, die unabhängig

voneinander versuchen das schlechteste Theaterstück hervorzubringen. Es

gibt 9 solcher Teams. Jedes Team hat einige Wochen Probenzeit und am Ende der

Auseinandersetzung folgt das „schlechteste Theaterfestival“. Wie nahe können

wir uns dem Begriff des „Schlechten“, dem Scheitern und dem Misserfolg nähern,

ohne dass es „so schlecht dass es wieder gut ist“ wird.

Endlich soll nicht mehr alles funktionieren. Es soll alles nicht funktionieren. “

Trailer

Trailer Reenactment

Gefördert durch die UdK Berlin, Stadt Leipzig und unsere Freunde

nach Gertrud 

Bühnenbild Bachelor 2022 Paula Schlagbauer mit Marina Erler und Ortansia Rhastoni 

Bearbeitung von Einar Schleefs Roman Gertrud

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Mitschnitt

Gefördert durch das Goethe Institut

Die Gärten!

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In den Kleingartenverein “Rosenkreuz e.V.” wurde eingebrochen. Neben Alkohol und Besteck wurde ein Gartenzwerg entwendet. Die Täter Johann, Nils und Sarah gehören zu einer maoistisch scheinenden Gruppe. Im Kleingarten finden wir außerdem Markus und Verena, die ihren Beziehungskonflikt über einen fehlenden Zaun hinweg austragen, den Wirt, der ein reiches Innenleben hat, und Frau Vorgesetzte, Bethlehem und Georgia, die es sehr eng haben in einem Körper. Das Wildschwein sitzt währenddessen im Wirtshaus und kippt dir ein Bier nach. Wenn Nils das Wirtshaus betritt, wird er es anzünden.

Mit: Charlotte Hovenbitzer, Veronika Artibilova, Franz Blumenstock, Jendrik Raabe, Marina Erler, Arina Toni, Lennard Timmermann, Dana Koganova

Bühne und Kostüme: Paula Schlagbauer 

Musikalische Leitung: Tupac Bartsch

Text: Anton Artibilov

Mitschnitt

Presse:

Trailer

Walk with me City without words

Entstanden in Artistresidency Goethe Institut Thessaloniki 2022 

Workshop zu Stadterkundung ohne Sprache 

Die Suche nach dem Guten Leben

Eine Vernissage, unangenehme Gespräche, Krähen Peer und Apfelschorle.

Mit: Arina Toni, Cornelius Kiene und Nicolai Kaps
Text: Elisabeth Pape und Jona Stoll
Bühne und Kostüme: Paula Meuthen
Regie: Paula Schlagbauer
Musik: Antonis Antoniadis

Presse:

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